Der aktuelle geschäftsführende Vorstand besteht aus folgenden Personen
Vorstandsvorsitzender:
Matthias Hambücher, geboren 1964 in Stuttgart, ist Dekan des Dekanats Ehingen-Ulm und Vorsitzender der Katholischen Gesamtkirchengemeinde Ulm. Der Seelsorger wurde nach seinem Zivildienst in der Altenpflege und dem Theologiestudium in Tübingen und Münster/Westfalen 1995 zum Priester geweiht. Nach pastoraler Tätigkeit in Stuttgart, Giengen an der Brenz und in den Suso-Gemeinden in Ulm-Eselsberg, wurde er am 1. August 2010 als Pfarrer in der Seelsorgeeinheit St. Michael zu den Wengen in Ulm investiert. Der Beitrag zur Menschenwürde, den das Behandlungszentrum für Folteropfer leistet, verdient volle Unterstützung aller Ulmer. Deshalb engagiere ich mich ehrenamtlich.
Stellvertretende Vorsitzende:
Mario Stahr, geboren 1968, Dipl. Sozialpädagoge, Supervisor und Organisationsberater, wohnhaft in Ulm. In meiner langjährigen Arbeitserfahrung in der Jugendhilfe, im therapeutischen Bereich und der Suchtkrankenhilfe, habe ich immer wieder die Erfahrung gemacht, dass die persönliche Entwicklung von Menschen die viel Gewalt erlebt haben, sehr davon abhängt ob sie die Möglichkeit haben diese Gewalterfahrungen zu verarbeiten. Damit es das BFU noch möglichst lange gibt, möchte ich mich als Vorstand des Fördervereins dafür einsetzen.
Lisa Schanz, Med. techn. Assistentin für Funktionsdiagnostik MTAF, Stadträtin in Ulm (SPD) seit 1994, dort u.a. tätig im Fachbereichsausschuss Kultur, Jugendhilfeausschuss, Internationaler Ausschuss, Schulbeirat, Aufsichtsrat der Sanierungstreuhand Ulm mbH, Arbeitskreis für Kulturträger, Beirat Generationentreff Ulm/neu-Ulm e.V., Bildungsforum, Agendaforum.
Otto Frey, geboren 1950
Geschäftsführer des Evang. Diakonieverbands Ulm/Alb-Donau.
Aus dem Alltag der Diakonie, der Flüchtlingssozialarbeit, der Jugendarbeit und der Jugendhilfe weiß ich, wie verheerend Erfahrungen von Gewalt auf Menschen wirken. Menschenleben werden zerstört. Betroffene und ihre Angehörigen bleiben allein.
Wichtig ist, dass traumatische Gewalterfahrungen bearbeitet und, wenn möglich, verarbeitet werden können.
Genau dafür ist das BFU eine unverzichtbare Einrichtung in Ulm und in der Region.
Ich setze mich dafür ein, dass auch in Zukunft traumatisierte Menschen Hilfe finden können.
Schatzmeisterin:
Petra Möller, geboren 1969, Dipl.-Kauffrau, wohnhaft in Ulm-Einsingen. In Deutschland leben Tausende Folteropfer – Tausende, die in ihrer Heimat verfolgt und zielgerichtet misshandelt wurden. Diese Opfer von Krieg und Folter sind meistens schwer traumatisiert. Sie haben überlebt, aber nichts in ihrem Leben ist wie vorher. Um mit den grausamen Erlebnissen leben zu lernen, benötigen diese Menschen medizinische und psychosoziale Betreuung. Im Behandlungszentrum für Folteropfer finden diese Menschen die Hilfe und Unterstützung, die sie dringend brauchen. Als Mitglied des Fördervereins möchte ich mich dafür einsetzen, dass das Behandlungszentrum für Folteropfer diesen traumatisierten Menschen auf ihrem Weg zurück in ein menschenwürdiges Leben helfen kann.




